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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18.03.2012
... nein, nicht mit 3 Fahrrädern, sondern mit einem Liegerad mit 3 (Lauf-) Rädern!
Der Ausgangspunkt für den Autor: Der Alpencross 2009 - die letzte Etappe vom Reschensee bis nach Hause in einem Stück mit dem Mountainbike, "nur" etwa 190 km an einem Tag. Dabei hat man viel Zeit zum Nachdenken, besonders wenn nach fast 10 Stunden Fahrt das Sitzen unweigerlich Probleme bereitet. So entstand die Idee eines "bequemen" Alpencross. Das bedeutete eine Transalp mit einem Liegerad! Für viele ein Widerspruch, für den Autor eine "neue Herausforderung" mit Langzeitwirkung ...
Der Umstieg von einem "Sitzrad" zu einem Liegerad bedeutet eine Steigerung des Komforts. Warum soll es beim Radfahren anders sein wie im übrigen Leben: Liegen ist stets bequemer wie Sitzen: Hinzu kommt die natürliche und damit gesündere Kopfhaltung. Ein Liegerad ist die beste "Medizin" gegen Sitz- und Nackenbeschwerden.
Ein Liegerad ist wegen des geringeren Luftwiderstands Energie-effizienter. Man ist damit im Vergleich zu einem Tourenrad bei vergleichbarer körperlicher Anstrengung in der Ebene etwa 20% schneller unterwegs.
Es ist wohl keine Frage, dass ein Liegerad (ganz gleich welche Bauform) für Single Trails absolut ungeeignet ist. Auf unbefestigten Wegen kommt ebenfalls keine echte Freude auf, so dass es kein Mountainbike ersetzen kann.
Wer erst einmal vom Liegerad-Virus infiziert wurde, der verbannt wahrscheinlich seine "Normal"-Räder auf das "Abstellgleis".
Und noch etwas: Liegerad ist nicht gleich Liegerad, es gibt unzählige Bauformen, jede hat ihre Vor- und Nachteile. Auf den folgenden Seiten geht es fast ausschließlich um eher sportlich ausgelegte 3-rädige Tieflieger. Infos zu "rollenden Gartenstühlen" musst du an anderer Stelle im weltweiten Netz suchen.
PS: Diese Seiten entstanden aus reiner Überzeugung und wurden keinesfalls gesponsert ...
Bild 1: Entspanntes Fahren mit dem Liegerad