Tagebuch Seite 1
Donnerstag 11.03.1999 Frankfurt - AthenNach den grauen, regnerischen Vortagen heute morgen das schönste Wetter - strahlend blauer Himmel! Wenn das kein guter Start ist. Wie schon 26 lange Jahre, seit unserem ersten gemeinsamen Urlaub in Calvi auf Korsika 1973, muss ich den Vorbereitungsstress von Christa ertragen. Trotz ihrer Befürchtung, dass wir zu spät aufgestanden sind, geht´s nachmittags mit Renate und Werner rechtzeitg los nach Frankfurt. Wir sind eine Stunde früher als geplant da und checken als erste ein. Gleich nach uns zwei Girls: eine mit blauen Haaren und eine "Alternative"! Wir erkennen sofort, dass diese Zwei zu uns gehören. Beide sind uns auf Anhieb sympatisch, doch die bange Frage bleibt: was kommt noch auf uns zu? Wir besichtigen noch die Frankfurter Flughafenterrasse und begeben uns rechtzeitig in die Abflughalle, in der wenig Reisende auf den Flug nach Athen warten. Nacheinander trudeln alle Teilnehmer ein. Erstaunlich, wie schnell man Menschen kennenlernen kann, wenn man offen auf sie zugeht. Immerhalb kurzer Zeit haben wir Sieben uns zusammengefunden. Im Stehen erfolgen die ersten Gespräche, doch nach und nach wird jedem das Stehen zu lange. Erste Ernüchterung: Wir sind nur zwei Paare, denn Gabi und Matthias kommen nur zufällig beide aus Erlangen. Mit 45 Minuten Verspätung starten wir mit Flug OA 474 endlich zum großen Abenteuer Australien. |
Freitag 12.03.1999Der Tag beginnt früh. Gegen 1.00 Uhr stehen wir vor dem Flughafen in Athen und warten auf den Bus, der uns zum Hotel bringen soll. Wir warten und warten. Die Gewissheit wächst, dass wir die Nacht mit Kneipenbummel durchmachen. Leider liegt das Hotel total abseits. Keine Kneipe, keine Bar. Alle legen sich auf´s Ohr, nur Christa und ich gehen über eine Stunde spazieren (Kneipensuche), richten uns kurz für´s Frühstück, schauen Fernsehen und sitzen um 3.30 Uhr beim ersten Kaffee. Im Jumbo-Jet (Boing 747-212B) nur ein paar Schlummerminuten. Nach 8 Stunden Flug (Griechenland, Türkei, Syrien, Iran, Irak, Pakistan, Indien) Zwischenlandung in Bangkok (Thailand). Das nächtliche Bangkok sieht aus dem Flugzeug sehr eindrucksvoll aus. Die Größe der Stadt überrascht uns, ebenfalls das sehr schwüle Wetter, das uns beim Ausstieg begrüßt. Wir stellen die Uhr erstmalig um - sechs Stunden voraus. In der Transferzone gibt es sehr viele Geschäfte, die uns die Wartezeit von zwei Stunden wie im Flug vergehen lässt. Kurz nach 22 Uhr Ortszeit starten wir zum neunstündigen Weiterflug nach Sydney. Diese Etappe ist halb so schlimm, da wir die meiste Zeit schlafen. Das Abendessen lassen wir aus, da wir das ständige Essen satt haben. |
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Seite: http://home.vr-web.de/paul.e/Homepage/privat/reisen/aus99/tb01.htm Stand: Januar 2005