Ich über mich:

Im legendären Jahr 1969 (erste Mondlandung) bin ich im niederbayerischen Tann geboren (Landkreis Rottal/Inn). Dies liegt im tertiärem Hügelland, etwa auf der Linie München-Passau. Bekannt ist diese Gegend vom Bäderdreieck: Bad Füssing, Bad Birnbach und Bad Griesbach. Hier liegt auch das größte Golf-Ressort Europas, seid mir nicht böse, aber ich habe noch nie gespielt (außer Minigolf). Mein Heimatdorf ist Eiberg, etwa 200 Seelen leben hier.

Eiberg, fotografiert bei Nacht am 9. Nov. 2000 bei Mondlicht

 

So kam ich zur Astronomie

Wie das genau kam, weiß ich auch nicht mehr so genau. Schon als Lausbube interessierte mich dieses Hobby. Mit dem Taschengeld kaufte ich mir ein 40 x 40 Fernrohr, mit dem konnte man zwar auch kaum mehr sehen als mit bloßem Auge, aber irgendwie war ich mit 12 Jahren schon ganz stolz darauf. Das Stativ baute ich selber, war meine erste Erfahrung mit schweißen. Wie erwähnt, war das Beobachten mit diesem Röhrchen keine so große Freude und so kam dieses Hobby fast zum Erliegen. Zum Glück konnte mein damaliger Hauptschullehrer Hr. Beitler mein Interesse wieder wecken, er war und ist immer noch sehr engagiert in diesem Bereich. Möchte mich an dieser Stelle auch nochmal bei ihm bedanken.

Ein Bresser Newton-Teleskop war das nächste Instrument, das man im Gegensatz zum vorherigen schon als Teleskop bezeichnen kann. Es hatte eine Öffnung von 114 mm bei 900 mm Brennweite. Damit waren schon tiefere Einblicke ins All möglich. Die Aufnahmen von der Sonnenfinsternis 1999 habe ich mit diesem Gerät fotografiert. Zwar noch ohne Motor oder sonstiges elektrisches war das Beobachten wegen der parallaktischen Montierung schon bedeutend bequemer.

Damit ging's los

Damit machte ich die Aufnahmen der Sofi

Das TAL noch ganz neu

Gewissermaßen als mein eigenes Weihnachtsgeschenk kaufte ich mir zwei Tage vor Weihnachten 1999 ein Newton-Reflektor mit 6 Zoll Spiegeldurchmesser und 1200 mm Brennweite. Diese Teleskope mit dem Namen TAL (vertrieben auch unter Siberia oder Galaxy) werden in ausgezeichneter Qualität in Russland hergestellt. Mit stabiler Montierung und Nachführmotor kann man damit ganz gute Fotos machen. Bescheidene Anfänge hier in meiner Bildergalerie. So richtig begeistern konnte ich mich für dieses schöne Hobby aber eigentlich erst, als ich hier im Internet Gleichgesinnte kennenlernte. Herausstellen möchte ich die TAL-Seite von Armin. Hallo Armin, möchte die Gelegenheit nutzen, und Danke sagen.

Ich bin auch sonst ein leidenschaftlicher Tüftler. So mußte auch das TAL dran glauben (entgegen der üblichen Gepflogenheit habe ich noch immer keinen passenden Namen für das 'Rohr'). Im Bild sieht man das Teleskop aufgerüstet mit elektrischer Fokussierung, EZB (Frequenzwandler) für Änderung der Nachführgeschwindigkeit (Dank Armin), Rohrschellen für die Aufnahme von Kamera oder Leitrohr (Dank Kalle), Deklinationsmotor, Hellfeldbeleuchtung und Okularablage. Wer's immer noch nicht glaubt: Das Sternegucken macht riesenspaß.

Nicht, daß man sich allein und verloren vorkommt in der unendlichen Weite des Alls, nein, unser Planet, jedes Lebewesen, jeder Mensch ist ein Teil des wunderbaren Ganzen. Diese Vielfalt und Schönheit sollten wir bewahren.

Zum TAL-Gedicht

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